Mann und Frau mit neuen Gleitsichtbrillen

Gleitsichtbrillen

Fast wie mehrere Brillen in einer.

Benötigen Sie eine Lesebrille und Fernbrille aber wollen gerne beides in eine Brille kombinieren? Dann ist eine Gleitsichtbrille genau das Richtige für Sie.

Mit einer Gleitsichtbrille, die auch als Mehstärkenbrille bezeichnet wird, haben Sie wie der Name sagt, in einem Glas unterschiedliche Stärkenbereiche. Diese sorgen dafür, dass sie nicht nur in der Ferne sehen können, sondern ebenso in mittleren Distanzen und zum lesen. Die heute Technologie sort zusätzlich dafür, dass die Gleitsichtgläser große Sehbereiche, angenehme Übergänge haben und Unschärfen am Rand des Brillenglases vermieden werden.

Dann sind Sie wahrscheinlich alterssichtig oder haben beginnende Altersichtigkeit. Die so genante Presbyopie. Dies is eine Veränderung der Sehleistung, die meist Personen im Alter zwischen 40 und 45 Jahren betrifft. Gleitsichtgläser könnten die Lösung für Sie sein. Gleitsichtgläser verfügen über eine Stärkenzunahme und bieten somit nicht nur eine klarere Sicht im Fern- und Nahbereich, sondern auch sanfte Übergänge zwischen den Bereichen.

Vorreiter dieser Brillentechnik war Naturwissenschaftler Benjamin Franklin. Benjamin Franklin nahm zwei Gläser trennte diese in der Mitte und setzte diese beiden Brillengläser mit unterschiedlichen Stärken wieder zusammen. Es war die erste Bifokalbrille und daher wird diese Glasart auch Franklinbrille bezeichnet.
Dies war der Vorreiter der Gleitsichtbrille.

Das erste reine Patent einer Gleitsichtbrille 1909 an den Amerikaner Orford erteilt. Jedoch noch ohne großen Erfolg. Erst 1959 schaffte Societe des Lunietiers den Durchbruch mit dem Gleitsichtglas Varilux. 

Wie funktioniert eine Gleitsichtbrille?

Funktion einer Gleitsichtbrille

Funktionsweise eines Gleitsichtbrillenglases